Zum Inhalt springen

Lichtmeile 2021 – Ausstellung „BURDEN – SHAME – VALUE“ // Freitag, 19.11.2021 und Samstag, 20. 11.2021, je 19 Uhr // Ausstellung, Kunst

In einer mul­ti­me­dia­len Aus­stel­lung im Bäder­be­reich des Alten Volks­bads set­zen sich die Künst­le­rin­nen Jen­ny Marx, Eli­sa­beth Ste­phan und Lis­sa Wei­ser mit der Ver­letz­lich­keit des Men­schen aus­ein­an­der. Die Aus­stel­lun­gen wer­den mit einer Per­for­mance im alten Volks­bad von Jen­ny Marx um 20 Uhr eröffnet. 

Zu fol­gen­den Zei­ten ist die Aus­stel­lung zu sehen:

  • Frei­tag 19.11.2021, 19 – 23 Uhr
  • Sams­tag 20.11.2021, 19 – 23 Uhr
  • Sonn­tag 21.11.2021, 16 – 21 Uhr

What‘s your Bur­den?
Foto­se­rie von Eli­sa­beth Ste­phan (Ber­lin)

„Wir haben alle Gepäck. Du und ich haben den Punkt erreicht, an dem wir sehen, was der ande­re all die Jah­re her­um­tra­gen hat. Wel­che Last tra­gen wir mit uns her­um und wie­so? Ich möch­te, dass die Leu­te anfan­gen, nicht nur über ihre Stär­ken zu spre­chen, son­dern auch über ihre Schwä­chen: Dass, Men­schen anfan­gen, ihre Mas­ken fal­len zu las­sen. Denn nur so begeg­nen wir uns, wie wir sind und kön­nen auf­ein­an­der zugehen.“

What‘s your Shame?
Video­in­stal­la­ti­on und Art Per­for­mance von Jen­ny Marx (Mann­heim)

„Es gibt kaum etwas, das Men­schen schnel­ler ver­bin­det, als sich ver­letz­lich zu zei­gen. Wenn jeder sich ver­letz­lich zeigt und über sei­ne Scham spricht, löst sich dann die aus­ge­spro­che­ne Scham des Ein­zel­nen im kol­lek­ti­ven Scham­ge­wit­ter auf? Men­schen erzähl­ten mir frei und offen über ihr ver­meid­li­ches Scham-Erleb­nis, um so die Mau­ern des Schwei­gens, die durch die Scham ent­steht, zu durch­bre­chen und Men­schen, die die­se Vide­os sehen, zu ermu­ti­gen es ihnen gleichzutun.“

What‘s your value? (No one told me)
Audio­in­stal­la­ti­on von Lis­sa Wei­ser (Wien)

„Men­schen, deren Stim­men nicht gehört wur­den oder die die­se nicht erho­ben haben, haben mir ihre Geschich­te erzählt. Es geht um das Gefühl von Erschöp­fung und Hoff­nungs­lo­sig­keit, das ent­stand, als die­se Men­schen Hil­fe auf­grund von psy­chi­scher Belas­tung brauch­ten. Mit mei­ner Arbeit möch­te ich das Gespräch über psy­chi­sche Gesund­heit in den öffent­li­chen Raum tra­gen und zu einem The­ma machen, mit dem wir uns alle iden­ti­fi­zie­ren können.“

Für die Aus­stel­lung müs­sen wir fol­gen­de, coro­nabe­ding­te Vor­schrif­ten einhalten:

  • Es gilt die Coro­na-Ver­ord­nung zum Zeit­punkt der Ver­an­stal­tung. Die aktu­el­le Regel wird am Ein­gang aus­ge­hängt. Grund­sätz­lich ist zu beachten:
  • Es gilt in den Räu­men Maskenpflicht.
  • Zutritt erhält nur wer einen Gene­se­nen- oder Geimpf­ten-Nach­weis hat (2G).
  • Wir müs­sen die Kon­takt­da­ten doku­men­tie­ren. Dazu zäh­len Vor- und Nach­na­me, Anschrift, Datum und Zeit­raum der Anwe­sen­heit und sofern vor­han­den die Tele­fon­num­mer. Das erfolgt ana­log auf Papier oder digi­tal mit einem QR-Code (Coro­na-App des Bun­des, Luca-App) am Ein­gang des Volksbades.

Als Ver­an­stal­ter ist unser Ver­ein für die Ein­hal­tung der Vor­ga­ben ver­ant­wort­lich! Wir hof­fen auf euer Ver­ständ­nis und eure Koope­ra­ti­on, damit wir sol­che Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen auch unter die­sen erschwer­ten Bedin­gun­gen anbie­ten können.

Spread the love

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.