Das Projekt un-gewaschen beschäftigt sich mit Prozessen; waschen und ungewaschen sein, wieder waschen, ungewaschen werden. Eine alltägliche Schleife, aus der Studierende der HBKsaar heraus entwickeln, herausfinden und erfinden.
Der abwesende Körper wird durch hinterlassene Spuren anwesend.
„Ungewaschen sein“ enthält meist negative Konnotationen, doch wächst in ihr eine Rohheit, bei der Hüllen fallengelassen werden können und gesellschaftliche Etikette bewusst außen vor gelassen wird. Ein befreiender Zustand!
Im Alten Volksbad, einem Ort der Zusammenkunft und des Alleinseins, mit geteilten Umkleiden und einzelnen Kabinen, wird das Isolierte ins Licht gerückt. An manchen Orten beobachten die Betrachtenden intime Momente der Transformation. Neben Installationen, Video und Fotografie spielen performative Momente eine wichtige Rolle. Mal sind sie in angekündigter Form als Performance zu sehen und ein anderes Mal waren sie und sind bereits vergangen. Die badende Person ist nicht mehr da.
Ausstellende Studierende:
Leonie Adam, Yann Biehl, Saba Borhani, Yeji Cho, Ana Gänz, j. Haeusser, Bente Heyer, Clara Höferlin, Eunjoo Kim, Philip Jan Krajewski, Elea Madl, Alisar Maya, Yujin Nam, Anna Nau, Sarah Niecke, Melissa Pelk, Tamara Pick, Lena Reckord, Hannah Reith, Friedhelm Rettig, Lilli Robert, Otso/Otso Scharf, Janik Schmitz, Chiara Weber
Soundperformance: Clara Hanzal und Phileas Fiorino
Konzert: Mleko Matki: Yeji Cho, Clara Stolzenberger und Pauline Kruszynski
Künstlerische Projektleitung: Gastprof. Eva Weingärtner
Projektbegleitung: Berit Jäger (Foto) und Franziska Windisch (Sound)
Wir laden herzlich zur Eröffnung am Freitag, den 13. Februar 2026 um 18 Uhr ein.
18–22 Uhr Performances im Raum
19:15 Uhr Soundperformance
20:30 Uhr Konzert
Öffnungszeiten
Freitag, 13. Februar, 18–22 Uhr
Samstag, 14. Februar, 14–19 Uhr
Sonntag, 15. Februar, 11–16 Uhr
Dies ist die sechsunddreißigste Ausstellung in der Reihe ‚Ad Hoc Art‘, die Werke neuer und etablierter Künstler*innen einmal monatlich im Alten Volksbad präsentiert. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Mannheim.

